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Der Absatz von Wildfleisch an die Gastronomie ist durch Corona so stark eingebrochen wie seit Langem nicht mehr – die Direktvermarktung hingegen boomt. Immer mehr Menschen wollen verantwortungsbewusst hochwertiges Fleisch aus verlässlicher Quelle beziehen. Da liegt es nahe, dass immer mehr Jäger den Filzstift gegen Profi-Etiketten tauschen, um ihr vakuumiertes Wildbret mit wenig Aufwand noch professioneller an Mann und Frau bringen zu können. Und genau da setzt wild365.de an. Ein Corona-konformer Besuch in Münster bei den Gründern von wild365.de.

Hand auf’s Herz – das Auge kauft mit

Die Gründer von wild365.de kenne ich schon länger und trotz ausgefallener Treibjagd, die eigentlicher Grund meiner Reise war, statte ich den beiden einen Besuch in der Produktionsstätte in Münster ab. Beim Kaffee erklären mir Daniel und Thomas, welche Idee die Beiden antreibt. „Ganz plump gesprochen kann man bei uns Aufkleber für Plastiktüten kaufen.“ höre ich mit einem lachenden Unterton. „Wildbret ist ein hochwertiges Lebensmittel – und ein schönes Design lässt ein Produkt eben auch passend wertvoll wirken. Viele Jäger sind stolz auf Ihr Produkt und möchten es auch gern hochwertig präsentieren.“ Diesem Wunsch sind die beiden Gründer intensiv nachgegangen und haben ihre langjährige Erfahrung aus Design und Druck in die Produkte eingebracht.

Viel Wert auf Qualität und Praxistauglichkeit gelegt

Um Qualität und Praxisnutzen zu bieten wurde viel Mühe in das Produktkonzept, die Designs und in die Entwicklung des Etiketten-Materials gesteckt, schildert Daniel. „Jedes Etikett wird kundenindividuell gedruckt: der eigene Name und Kontakinformationen sind bereits im Design verarbeitet, so dass Stempel und Handschrift dafür überflüssig werden. Das sieht besser aus und spart Mühe.“ Neben Universaletiketten, auf denen schnell Kreuzchen gesetzt werden, finden sich im Onlineshop auch sogenannte „Sets“, auf denen die Edelteile schon passgenau pro Wildart (z. B. „Schwarzwild-Rücken“) im Design enthalten sind. „Das sieht einfach noch besser aus“, findet Daniel. Eine Idee, die ich in der Praxis auf jeden Fall testen werde. Selbst das Material, also das Zusammenspiel von Papier und Kleber des Etiketts, wurde laut Daniel übrigens zusammen mit einem großen Papierhersteller passgenau für die Anforderungen von wild365.de entwickelt. Sowohl die Klebekraft als auch als auch die Wischfestigkeit nach dem Beschriften (MHD, Preis und Gewicht trägt man selbst ein) halten meinem ersten Praxistest problemlos stand – die Entwicklungsarbeit hat sich also gelohnt und kostet auch etwas mehr.

Die Reise hat gerade erst begonnen: mehr Designs, mehr Zubehör

Wirklich online ist der Onlineshop von wild365.de erst seit Anfang 2021 und schon jetzt stehen viele neue Ideen im Raum, höre ich bei unserem letzten Telefonat. „Wir wollen auf jeden Fall weitere Designs entwickeln – auch zusammen mit Jägerinnen und Jägern, die selbst vielleicht schon eine Marke für sich und ihr Wildbret entwickelt haben. Wir können uns Kooperationen sehr gut vorstellen und sind auch schon in Gesprächen mit Wildmetzgern und Influencern. Unsere Idee kommt auf jeden Fall wirklich gut an.“, sagt Daniel. „Auch über weiteres Zubehör zur hochwertigen Vermarktung denken wir bereits nach, es wird aktuell nicht langweilig“. Das hört sich tatsächlich so an und ich bin gespannt, was die Zukunft für die beiden Gründer bringen wird.

Fazit: Gratisprobe selbst testen

Die Etiketten von wild365 sind grafisch auf jeden Fall ein Meilenstein im Vergleich zu bislang bekannten Wild-Etiketten. Auch dass die Kontaktdaten eingedruckt werden, ist ein Pluspunkt und die Qualität des Materials ist mehr als brauchbar. Ob die Idee der Edelteil-„Sets“ für meine Bedürfnisse wirklich passend ist, wird sich zeigen. Eventuell bleibe ich den Standard-Designs, auf denen ich „Ankreuzen“ kann. Alles in allem aber hat mich die Idee von wild365.de mehr als überzeugt und die Etiketten werden einen dauerhaften Platz in meinem erweiterten Jagdzubehör finden. Wer sich selbst überzeugen möchte, kann unter https://wild365.de/walbestes-bockjagd/ eine Gratis-Probe bestellen.

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Team Deutscher Jagdblog
Das Team Deutscher Jagdblog, bestehend aus Michael Gast und Andreas Dunsch, hat sich der Jagd und der Aufbereitung jagdlicher Themen verschrieben. Wir hoffen über den Blog Leser die moderne waidmännische Jagdpraxis näher zu bringen, ohne dabei mit Traditionen zu brechen.

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