🖋 Ein Gedanke zum Sonntag

Die Tage nach Silvester haben eine eigene Stille.
Die Straßen sind leerer, die Stimmen leiser, und im Revier liegt diese klare, winterliche Ruhe, die man nicht planen kann. Der Frost hält sich noch in den Senken, der Atem steht kurz sichtbar in der Luft – und dann ist er wieder verschwunden.

Während überall vom neuen Jahr gesprochen wird, fühlt es sich für mich anders an. Denn jagdlich beginnt jetzt nichts Neues. Das Jagdjahr läuft weiter, ruhig und unbeirrt. Vielleicht ist genau das der Grund, warum diese Tage zwischen den Jahren so gut tun.

Ich merke, wie ich langsamer werde. Weniger denke an das, was kommt, und mehr an das, was war. Nicht an Zahlen, nicht an Strecken, sondern an einzelne Momente, die geblieben sind.

Da war ein Morgen im Nebel, an dem alles offen war.
Ein Fehler, der mir mehr beigebracht hat als mancher Erfolg.
Ein Gespräch nach der Jagd, ehrlich und still.
Und diese Abende, an denen man ohne Wild nach Hause ging – aber nicht ohne Gedanken.

Ein Jagdjahr ist kein Kalenderblatt. Es lässt sich nicht einfach umdrehen. Es wirkt nach, oft leiser, als man erwartet. Gerade jetzt, wenn draußen alles zur Ruhe kommt, wird das besonders spürbar.

Manches Jagdjahr endet nicht an einem Datum – es begleitet uns weiter.

Vielleicht ist das genau der richtige Zustand für diesen Sonntag: noch einmal zurückzuschauen, ohne zu werten. Dankbar für das, was war. Gelassen gegenüber dem, was kommt.

Ich wünsche dir einen ruhigen Januar-Sonntag.
Mit klarer Luft, leisen Gedanken und dem guten Gefühl, dass nicht alles sofort neu beginnen muss.

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