Wenn sich Technik und Wildküche begegnen, entsteht ein spannender Moment zwischen Kontrolle und Intuition.
Der Hirschrücken, eines der edelsten Stücke heimischen Wildes, verlangt nach Ruhe, Respekt und einem klaren Plan.
Dieses Rezept zeigt, wie ein klassisches Wildgericht mithilfe von Thermomix-Logik und KI-Struktur umgesetzt werden kann –
reduziert, nachvollziehbar und bewusst ohne Überladung.

Zubereitung

Der marinierte Hirschrücken

Der Hirschrücken wird sorgfältig pariert und trockengetupft. Knoblauch, Rosmarin, Thymian und Wacholderbeeren
werden im Mixtopf 5 Sekunden auf Stufe 7 zerkleinert. Anschließend Rotwein, Olivenöl, Salz und Pfeffer zugeben
und 10 Sekunden auf Stufe 4 vermengen.

Der Hirschrücken wird mit der Marinade gleichmäßig überzogen und für mindestens 4 Stunden,
idealerweise über Nacht, im Kühlschrank mariniert. So kann sich das Aroma langsam und gleichmäßig entwickeln,
ohne den Eigengeschmack des Wildes zu überdecken.

Der Rotkohlsalat

Rotkohl und Apfel werden in den Mixtopf gegeben und 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinert.
Essig, Honig, Öl sowie Salz und Pfeffer hinzufügen und 15 Sekunden im Linkslauf auf Stufe 3 vermengen.

Den Salat umfüllen und mindestens 30 Minuten ziehen lassen, damit sich Süße, Säure und Frische harmonisch verbinden.

Garen des Hirschrückens

Den Hirschrücken aus der Marinade nehmen und trocken tupfen. 500 g Wasser in den Mixtopf füllen,
den Hirschrücken in den Varoma legen und diesen aufsetzen.

Das Fleisch 25–30 Minuten im Varoma bei Stufe 1 garen, bis ein saftiger, leicht rosa Kern erreicht ist.
Optional kann der Hirschrücken anschließend in einer heißen Pfanne kurz von allen Seiten angebraten werden,
um zusätzliche Röstaromen zu erzeugen.

Anrichten

Den Hirschrücken in Scheiben schneiden und zusammen mit dem Rotkohlsalat auf dem Teller anrichten.
Wer mag, ergänzt das Gericht mit Preiselbeeren oder einem kleinen Löffel Wildjus.

Servieren und Genießen

Dieses Gericht lebt von seiner Ruhe und Klarheit. Der Hirschrücken steht im Mittelpunkt,
begleitet von einem frischen, strukturierten Rotkohlsalat. Wenige Zutaten, saubere Technik
und ein bewusster Umgang mit dem Produkt machen dieses Rezept zu einem ehrlichen Wildgericht.

Fazit

Die KI liefert eine funktionierende Struktur und eine saubere technische Umsetzung.
Was sie nicht ersetzt, ist das Gespür für Gargrad, Timing und persönlichen Geschmack.
Genau hier beginnt die eigentliche Küche – zwischen Algorithmus und Erfahrung.

Zeitaufwand 2 Stunden
Swierigkeitsgrad mittel

Zutaten

Für den marinierten Hirschrücken

  • 600–800 g Hirschrücken, küchenfertig pariert
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 2 Zweige Thymian
  • 1 TL Wacholderbeeren
  • 80 ml Rotwein
  • 40 ml Olivenöl
  • Salz
  • grob gemahlener schwarzer Pfeffer

Für den Rotkohlsalat

  • 500 g Rotkohl, grob zerteilt
  • 1 Apfel (säuerlich), geviertelt
  • 30 g Apfelessig
  • 20 g Honig
  • 30 g Walnussöl oder mildes Pflanzenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

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